Alles glasklar – jetzt auch die Finanzen

Höhere Liquidität für die künftige Entwicklung der Glaserei

Zeichnung: Glaserin Josefine im Schneideristz mit Laptop; im Hintergrund Grafik mit positiver Geschäftsentwicklung; Entwurf neues Bad auf keinem Raum

Josefine*, kurz Josi genannt, hat die Glaserei von ihrem Papa übernommen. Der hat sich vor ein paar Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen und lebt jetzt in der Toskana. Immer nur die  "quadratisch praktischen" Standards zu liefern – dazu  hatte Josi schon in der Lehre wenig Lust. Jetzt ist sie im Begriff, sich einen Namen als Ausstatterin fürs Bad zu machen: Sie hat das Talent, Glas-Elemente mit intelligenter Funktion und anderen Materialien – vor allem Holz – sehr geschickt zu kombinieren. So, dass der Raum gut genutzt wird, an alle Funktionen gedacht ist und das Ganze zum fairen Preis auch noch gut aussieht. Für Arbeiten rund ums Holz baut sie auf einen echt kreativen Partner aus dem Chiemgau. Installateur und Elektriker – die mehr als 0815 können und mögen – sucht sie noch.

Das alles geht, seit Josi nicht nur die Werkstatt, sondern mittlerweile auch die Betriebswirtschaft im Griff hat. Wenn sie daran denkt, wie sie früher unterwegs war, wird ihr jetzt noch schwindelig ...

Ja, sie hatte den Kontostand im Kopf – na ja so ungefähr. Nicht wirklich klar war, welche Kunden welche Rechungen schon bezahlt hatten, ob das Guthaben auch reichen würde, um z.B. das Material für den neuen Auftrag zu zahlen ... denn demnächst war ja wieder die nächste Gewerbesteuer fällig. Theoretisch hätte Josi alles Nötige zusammenstellen und sich einen Überblick verschaffen können. Die Papiere waren ja alle da, die Frage war bloß: Wo?! Praktisch war sie nach den langen Arbeitstagen oft viel zu erschöpft, um aus den unsortierten Papier-Bergen die relevanten Unterlagen raus zu suchen. Oder sie musste dringend noch eine Skizze für das neue Bad-Projekt anfertigen ...

Na ja, es ist auch so gegangen ... bis zu dem  Punkt, wo sie beim Blick auf den Konto-Auszug entsetzt festgestellt hat, wieviele Zinsen ihr die Bank für nur ein paar Tage im Minus berechnet hatte; dass mit der nächsten Rechnung – schon in ein paar Tagen fällig – der Dispo schon komplett ausgeschöpft war. Wäre es ihr bewusst gewesen, dass es punktuell so eng wird, hätte sie den Zahlungsfluss anders steuern können. Spätestens da war klar: Mit der ewigen Zettelwirtschaft im Büro muss es ein Ende haben. Doch mit einer halbherzigen Aufräumaktion  war es hier allerdings nicht getan.

Heute reichen ein paar Klicks und sie hat parat, welche Rechnungen schon raus gegangen sind; die aktuelle Übersicht zeigt auf, wann mit den entsprechenden Zahlungseingängen zu rechnen ist. Außerdem hat sie stets im Blick, bei welchen der Kunden es nachzufassen gilt, damit offene Beträge demnächst ausgeglichen werden.

Der regelmäßige Überblick über die Finanzen bedeutet für Josi viel mehr als nur ein gutes Gefühl. Wenn heute eine Anschaffung ansteht, dann ist klar, was sie sich aktuell leisten kann oder womit sie besser noch wartet. Gut zu wissen, denn Josi plant einen Showroom. Ihre Ideen für individuelle Einrichtungen aus Glas und Holz – speziell für kleine Bäder – kommen in natura ganz anders zur Geltung als auf Fotos. Es gilt abzuwägen, ob der Betrieb das aus eigenen Mitteln hergibt oder ob sie sich besser um eine Fremdfinanzierung bemüht. Mit den Unterlagen, die ihr jetzt zur Verfügung stehen, ist sie für ein Kreditgespräch mit der Bank oder anderen Investoren jedenfalls gut vorbereitet. 


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